Nachdem, laut eigener Aussage, für Maximilian Hecker im Jahre 2008 ein Prozess seinen Lauf nahm, durch den für ihn persönlich sein gesamtes künstlerisches Schaffen in Frage gestellt wurde, war der Anspruch, der mit einem Leben einhergeht, welches sich selbst seit sieben Jahren der Musik verschrieben hat, für ihn zur Farce verkommen, da er das, was er an eigenem Gefühlsleben bisher musikalische verabeitet hatte, als nicht aussagekräftig genug wahrnahm. Es waren nur unzureichende Fragmente einer inneren Gefühlswelt, welche er aber im Gesamten fassen wollte. Daraufhin entledigte er sich der Zwänge, welche ihn zu dem Zeitpunkt umgaben, hörte auf sich zu rasieren, trug nur noch Jogginghosen und ging auf die Straße, um für sich selbst an einen Punkt zu kommen, an dem seine Musik für ihn wieder seine Musik war.
“I Am Nothing But Emotion, No Human Being, No Son, Never Again Son” ist als Album das Ergebnis dieser musikalischen Selbstfindung, aufgenommen mit den einfachsten Mitteln und größtenteils improvisierten Texten. Es erscheint am 26. März. Vorher aber, und das ist der Grund dieses Beitrages, denn das Album selbst habe ich noch nicht gehört, wird Hecker die neuen Songs in Berlin präsentieren. Umsonst und Draußen. Er trägt die fertige Arbeit zurück an den Punkt der Entstehung und spielt am kommenden Samstag, den 6. März, ein Straßenkonzert - um 18 Uhr, in Berlin-Mitte, in der Torstraße. Genau hier:
http://no74-berlin.com/

UMIUMI aka Anna Berglund is a mixture of electro songs and something like a stop motion confusion. Music confusion starts tonight, 9pm @Schokoladen (Ackerstraße 168, Mitte).

Wer nicht aufs Melt fährt, kann immer noch alles ins Auto schmeißen und uns an der Ostsee besuchen kommen, denn der kleine Rabauke wird 2 jahre alt. Aus diesem Anlass finden sich alle tanzwütigen Menschen ab Freitag am schönen Gahlkower Surferstrand ein, um gemeinsam ein, zwei oder drei entspannte Tage zu verbringen. Spaß ist was ihr draus macht!

…am Samstag, wird deshalb ein 180 kg schweres Styroporbaby die Spree entlang schwimmen. Als Symbol für die kreative Vielfalt und für das wildwachsende kulturelle Engagement, das die Stadt Berlin so interessant und lebenswert macht, die allerdings vom Senat nicht genügend Unterstützung erhält. Ein Jahr nach dem Bürgerentscheid zu den Plänen des Mediaspree e.V. ruft ein Bündnis aus Clubs wie der Bar25, dem Yaam oder dem SO36 zusammen mit Initiativen und Gruppen wie der Hedonistischen Internationale, der Bürgerinitiative Stadtring Süd und Mediaspree Versenken zur großen Demoparade auf, los geht’s um 16Uhr auf 3 Routen.
Startpunkte der lauten und musikalisch vielfältig bespielten Parade sind der Boxhagener Platz, der Oranienplatz und die Beermannstraße. Die Abschlusskundgebung mit Konzerten und Kunstaktionen wird hinter dem Roten Rathaus stattfinden.
URBAN AFFAIRS (extended) ist wieder da. Das Streetart Festival präsentiert nach dem Erfolg im letzten Jahr an diesem Wochenende zum zweiten Mal weltweit bekannte Streetart Künstler im stillgelegten Stadtbad Wedding. Auf über 2000qm werden Arbeiten präsentiert, die sich mit der Symbiose aus Urban Art und zeitgenössischer Kunst beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen vor allem aktionsbetonte, interactive Performances und räumliche Nutzungskonzepte. Nachdem die Street- und Urban-Art Bewegung in den vergangenen Jahren eine aufstrebende Künstlergemeinde hervorbrachte und innerhalb der weltweiten Kulturszene vor allem durch Ausstellungen wie der Streetart im Tate Modern in London oder der Backjumps von sich Reden machte, bietet Berlin seit letztem Jahr eine weitere Plattform für die Präsentation zeitgenössischer urbaner Kunst. Und dass sich ausgerechnet die Stadt an der Spree dafür besonders gut eignet, erschließt sich bei jedem halbwegs urbanen Sonntagsspaziergang, was mittlerweile auch von der Berliner Tourismusentwicklung wohlwollend aufgenommen und mittels Ausstellungen, Publikationen und co. supported wird.
Auch in diesem Jahr werden mit Anton Unai, Nomad, El Bocho, Alias, dem unangefochtenen Street Art Hero Banksy und weiteren wieder namenhafte Größen der Szene aktuelle Arbeiten präsentieren.
Ein Abstecher lohnt sich also, übrigens auch weil das alte Stadtbad eine großartige und herausfordernde Location für die Inszenierung urbaner Raumkonzepte darstellen könnte.
Es wäre eine Anmaßung in Gänze beschreiben zu wollen, was in den letzten Tagen in Lärz passiert ist. Deshalb jetzt die Essenz dessen, was sich an Erfahrungskonzentrat herauspressen ließ. Vorab sei gesagt, dass die Karten für die Fusion im nächsten Jahr begrenzt sein werden, also ist frühzeitiges Kaufen angeraten. Über 80.000 (schätzungsweise) Menschen sind einfach zuviel, selbst für ein riesiges Gelände, wie dieses.

26.6. Donnerstag:
- Release Party OPAK #2, NBI
27.6. Freitag:
- Windmill, Sandy Bird, live im NBI - Jenseits von Millionen Warm up
- Audion, Henrik Schwarze live im Berghain
28.6. Samstag:
- Konrad Black Record Release, Watergate, u.a. Sascha Funke, The Mole, Mark Schneider
Allen Leuten, die diese Termine leider nicht wahrnehmen können, weil sie mit uns zusammen auf der Fusion feiern, sei hiermit viel Spass gewünscht. Wir sehen uns bei Talking To Turtles.

CocoRosie, die derzeit an ihrem neuen Album arbeiten, welches diesen Herbst veröffentlicht werden soll, haben sich dazu entschlossen auf Sommertour in Europa zu gehen. Da allerdings ein Sommer ohne passenden Soundtrack kein wirklicher Sommer ist, haben sie eine neue Ep namens “Coconuts, Plenty of Junkfood” im Gepäck, welche mit fünf unveröffentlichten Songs aufwartet und ausschließlich auf der Tour verkauft wird. Einen der fünf Songs gibts vorab bei Myspace zu hören
Trackliste und Tourdaten nach dem Klick

Petula (Loop Acoustic Post Hardcore)
The Dropout Patrol (Slowcore)
Kid Ikarus (Electronic Indie Hop mit Punk im Herzen)
Zweieckenschach (Experimental Chazz Aktion).





