Nachdem, laut eigener Aussage, für Maximilian Hecker im Jahre 2008 ein Prozess seinen Lauf nahm, durch den für ihn persönlich sein gesamtes künstlerisches Schaffen in Frage gestellt wurde, war der Anspruch, der mit einem Leben einhergeht, welches sich selbst seit sieben Jahren der Musik verschrieben hat, für ihn zur Farce verkommen, da er das, was er an eigenem Gefühlsleben bisher musikalische verabeitet hatte, als nicht aussagekräftig genug wahrnahm. Es waren nur unzureichende Fragmente einer inneren Gefühlswelt, welche er aber im Gesamten fassen wollte. Daraufhin entledigte er sich der Zwänge, welche ihn zu dem Zeitpunkt umgaben, hörte auf sich zu rasieren, trug nur noch Jogginghosen und ging auf die Straße, um für sich selbst an einen Punkt zu kommen, an dem seine Musik für ihn wieder seine Musik war.
“I Am Nothing But Emotion, No Human Being, No Son, Never Again Son” ist als Album das Ergebnis dieser musikalischen Selbstfindung, aufgenommen mit den einfachsten Mitteln und größtenteils improvisierten Texten. Es erscheint am 26. März. Vorher aber, und das ist der Grund dieses Beitrages, denn das Album selbst habe ich noch nicht gehört, wird Hecker die neuen Songs in Berlin präsentieren. Umsonst und Draußen. Er trägt die fertige Arbeit zurück an den Punkt der Entstehung und spielt am kommenden Samstag, den 6. März, ein Straßenkonzert - um 18 Uhr, in Berlin-Mitte, in der Torstraße. Genau hier:
http://no74-berlin.com/
Bei Audiolith ist man in den letzten Zügen, denn Bratze stehen kurz vor der Veröffentlichung ihres Albums ”Korrektur nach unten”. So schieben ClickClickDecker und der Tante Renate schon mal das Video zur ersten Single raus und nur noch bis zum 19.03. muss sich der gewillte Hörer trösten, dann wird das Album erhältlich sein. [vimeo]
Lang ist es nicht mehr hin bis zum März und der Veröffentlichung von Jónsis Album Go. Um den Appetit anzuregen gibt es nun schon ein erstes Video zu dem Song Go Do. Neben dem neuen Video kann auf der neugestalteten Homepage nun auch Jónsis WNYC Live Set gehört werden. [via jonsi]
… oder: die blaue blume im land der technik
“Liveness is not a fact; it is an ideology.”
“Not only must ‘liveness’ be understood as an analytical concept specific to the medium, it must also be grasped as an evolving historical practice.”
[Robert Vianello: The Power Politics of "Live" Television. The Journal of film and video Vol.37 No.3. Carbondale 1985, S.26]
Further reading:
- Philip Auslander: Liveness. Performance in a mediatized culture.
PS an Readerleser: der Hauptbestandteil des Posts sind Videos.
DADADA-2010 from eric peltier on Vimeo.
via coffee and tv
Auch wenn der Herbst schon längst vorbei ist und ein weiße Decke die Stadt einhüllt, so lasst uns Pony Pony Run Run’s Walking on a Line genießen und die Erinnerung an den Herbst ein letztes Mal zelebrieren. [via BetterTasteThanSorry]
Symfoniorkesterns zweite EP und das dazugehörige Video sind nun da, um diesen grauen Herbst in bunter Pracht erscheinen zu lassen. Die EP gibt es als freien Download hier. [via torocore]
“Now, the world can be an unfair place at times. But your lows will have their complement of highs. And if anyone should cheat you, take advantage of, or beat you. Raise your head and wear your wounds with pride..”
New video for “Ambling Alp†by Yeasayer from upcoming album “Odd Bloodâ€.
UNCOVER YOUR HEADS AND REVEAL YOUR SOULS. WE WERE HUNGRY BEFORE WE WERE BORN..

