Da sich dan le sac vs Scroobius Pip nicht dafür entscheiden konnten, welchen Song sie als zweite Single ihres neuen Albums The Logic of Chance veröffentlichen sollten, haben sie nicht nur dazu entschlossen mit Sick Tonight / Great Britain den Weg der doppelten A-Seite zu gehen, zu der es zwei Videos gibt, sondern sie rufen auch noch zur Remix-Competition auf. Die einzelnen Spuren kann man sich bis zum 24. Mai auf ihrer Homepage herunterladen.


“Sick Tonight” Final ALBUM Version from Pheasant Plucker on Vimeo.

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und dann tunng;
deren gute pfeile ziemlich genau dort hin trafen, wo es weh tut,
auf die schöne art und weiße, schmerzlich-schöne art und weise.
… and then we saw land,
veröffentlicht am 01.03.2010.
jetzt tragen sie einen davon, auf ihren melodien, in und durch so einen frühling voller blauer bänder,
und
- es fühlt sich einfach gut an.

konzerte auf dem kontinent spielen sie dann auch gleich noch, mehr kann man sich eigentlich kaum noch wünschen.

außer vielleicht dem adretten video zu hustle (siehe unten)
und dem kostenfreien download von don’t look down or back auf der bandwebseite.

frühling ja du bists und so.
manchmal müssen es halt klischees sein.

Tunng - Hustle from Thrill Jockey Records on Vimeo.

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High Violet

Es gibt Bands, die tauchen ganz plötzlich auf und lagern sich wie eine Selbstverständlichkeit in die eigene Biographie. Die machen dann Lieder, bei denen der Text sich murmelnderweise über Minuten und gewollter Weise ohne Ambition auf Verständlichkeit in eine imposante Instrumentierung einfügt, bis es einen Bruch gibt. Der erste Satz, welcher wirklich verstanden werden will, ist “You know I dreamed about you for twenty-nine years before I saw you”.

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Wir reden von The National.

Das neue Album heißt “High Violet” und erscheint am 5 Mai.

Heute ist ein guter Tag.

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I Am Nothing But Emotion

Nachdem, laut eigener Aussage, für Maximilian Hecker im Jahre 2008 ein Prozess seinen Lauf nahm, durch den für ihn persönlich sein gesamtes künstlerisches Schaffen in Frage gestellt wurde, war der Anspruch, der mit einem Leben einhergeht, welches sich selbst seit sieben Jahren der Musik verschrieben hat, für ihn zur Farce verkommen, da er das, was er an eigenem Gefühlsleben bisher musikalische verabeitet hatte, als nicht aussagekräftig genug wahrnahm. Es waren nur unzureichende Fragmente einer inneren Gefühlswelt, welche er aber im Gesamten fassen wollte. Daraufhin entledigte er sich der Zwänge, welche ihn zu dem Zeitpunkt umgaben, hörte auf sich zu rasieren, trug nur noch Jogginghosen und ging auf die Straße, um für sich selbst an einen Punkt zu kommen, an dem seine Musik für ihn wieder seine Musik war.

“I Am Nothing But Emotion, No Human Being, No Son, Never Again Son” ist als Album das Ergebnis dieser musikalischen Selbstfindung, aufgenommen mit den einfachsten Mitteln und größtenteils improvisierten Texten. Es erscheint am 26. März. Vorher aber, und das ist der Grund dieses Beitrages, denn das Album selbst habe ich noch nicht gehört, wird Hecker die neuen Songs in Berlin präsentieren. Umsonst und Draußen. Er trägt die fertige Arbeit zurück an den Punkt der Entstehung und spielt am kommenden Samstag, den 6. März, ein Straßenkonzert - um 18 Uhr, in Berlin-Mitte, in der Torstraße. Genau hier:
http://no74-berlin.com/

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Lautstärke oder Ohne das ist es nur noch laut

Bei Audiolith ist man in den letzten Zügen, denn Bratze stehen kurz vor der Veröffentlichung ihres Albums ”Korrektur nach unten”. So schieben ClickClickDecker und der Tante Renate schon mal das Video zur ersten Single raus und nur noch bis zum 19.03. muss sich der gewillte Hörer trösten, dann wird das Album erhältlich sein. [vimeo]

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Jónsi – Go Do


Lang ist es nicht mehr hin bis zum März und der Veröffentlichung von Jónsis Album Go. Um den Appetit anzuregen gibt es nun schon ein erstes Video zu dem Song Go Do. Neben dem neuen Video kann auf der  neugestalteten Homepage nun auch Jónsis WNYC Live Set gehört werden. [via jonsi]

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Maeckes - Null

Maeckes hat gestern mit “Null” das beste Album veröffentlicht, was in den letzten Jahren in der Kategorie “Deutscher Sprechgesang” erschienen ist und man kann es kostenlos herunterladen.

Link: Maeckes - Null

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Und wenn ihr es dann gehört habt, schaut auf seiner Myspace-Seite vorbei und sagt ihm, wie geil das doch ist.

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Soft Targets: Helgi Jónsson

Helgi Jónsson

Der Mensch krankt an der Krise. Vor allem in der gebeutelten Republik im Nordatlantik spürt man das Elend an jeder Ecke. Island kriecht benommen zwischen den eigenen Geysiren und Hügeln und dramatischen Tälern auf und ab. Die mainstreamige Musikindustrie hatte es hier noch nie leicht, und Plastik-Pop kennt man quasi nur vom Hören-Sagen. Während Künstler weltweit den Untergang der Musikindustrie bedauern schleudert ein kleiner Isländer, namens Helgi Hrafn Jónsson höchst geheimnisvolle, akribische vertonte Soundexperimente von der kühlen Insel aufs europäische Festland, und erzählt vom Wesentlichen und Tatsächlichen, und was uns immer wieder zurückwirft um uns im nächsten Moment wieder aufzuhelfen - aus den knietiefen und viel zu engen Räumen, um neuen Raum zu geben für freies Atmen. “I’m steppin’ out” nennt Helgi Jonnsson den Schritt in die Freiheit, und während er durch sein neues Album “The Rest of my Childhood” wandert, verspinnt er ein ganz kleines Geflecht aus Text und Ton und Song zu einem stetig wachsenden, und in seiner Vielfalt blühend-orchestralen Flüstervibrato. So schleicht der Isländer mit seinen Texten um die Töne, die er klimpert bis die Texte den Tönen gehorchen. Dafür erfindet er auch schon mal einen wirren Sprachklangmix aus englischem Isländisch und hofft, dass es keiner merkt. Textlich tut sich das schimmernde Nordlicht mitunter schwer die feinen und fragilen Töne, die ganz plötzlich höchst anmutige und fast klassisch wirkende Pfeilspitzen in das Ohr des Zuhörers befördern, einzufangen und zu bändigen. Doch gerade die kantige und rauhe Fragilität in Text und Stimme harmonieren auf eine ganz spezielle Art und Weise mit dem sparsam arrangierten Instrumentarium, und prädestinieren “For the Rest of my Childhood” geradezu zum Soundtrack, der in einem herbstlichen Blätterwelt erklingt, in dem sich die Menschen ganz langsam aus der Starre einer Krise befreien, und das Tragische, Geheimnisvolle und unverhofft Echte Revue passieren lassen, um am Ende dieser fabelhaften selbstreflektorischen Reise den Repeat-Knopf zu drücken. Genau das darf man ab dem 9. Oktober gerne in Endlosschleifen tun, dann nämlich erscheint die Soundcollage “For the Rest of my Childhood” (Sevenhalf).

An der Spree spielt Helgi am 29.11 live vor einer überaus passendes Kulisse des Admiralpalastes. Weitere Tourdaten gibt’s nach dem Klick. Tonale Hörfreuden wie immer bei myspace..

helgijonsson.com

Das zweite Soloalbum von Fleet Foxes Drummer-Sänger J. Tillmann wird “Year in the Kingdom” heißen und am 22. September erscheinen. Einen ersten Lauschangriff kann man bereits auf myspace starten, bis Mr. Tillman am 25.9 im Privatclub aufspielt.

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Berlin treibt ab

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…am Samstag, wird deshalb ein 180 kg schweres Styroporbaby die Spree entlang schwimmen. Als Symbol für die kreative Vielfalt und für das wildwachsende kulturelle Engagement, das die Stadt Berlin so interessant und lebenswert macht, die allerdings vom Senat nicht genügend Unterstützung erhält. Ein Jahr nach dem Bürgerentscheid zu den Plänen des Mediaspree e.V. ruft ein Bündnis aus Clubs wie der Bar25, dem Yaam oder dem SO36 zusammen mit Initiativen und Gruppen wie der Hedonistischen Internationale, der Bürgerinitiative Stadtring Süd und Mediaspree Versenken zur großen Demoparade auf, los geht’s um 16Uhr auf 3 Routen.

Startpunkte der lauten und musikalisch vielfältig bespielten Parade sind der Boxhagener Platz, der Oranienplatz und die Beermannstraße. Die Abschlusskundgebung mit Konzerten und Kunstaktionen wird hinter dem Roten Rathaus stattfinden.

http://www.megaspree.de/