— VEN

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Netzwelt

// Die Welt ist kuratiert.

Wir haben alle Geschmack, konstatieren wir.
Thematische Ausstellungen stellen wir auf Pinterest zusammen.
Ästhetik kommt von aisthetikós; ‘das Wahrnehmbare betreffend’.

Das Wahrgenommende wird geordnet, vielleicht ist, was wir nicht einordnen können dann das Unästhetische; denn auch kategorial ‘Hässlichem’ können wir etwas abgewinnen, wir können es als ästhetisch bezeichnen, sprechen von morbider Faszination, zum Beispiel;
Wir können vielleicht wegschauen, aber wir wollen gar nicht.
Wir selektieren, katalogisieren, und tragen das weiter; ‘gefällt mir’.

Man könnte dann mit der Beliebigkeits-Keule kommen, Sinnfragen stellen, würde man wollen;
Aber eigentlich haben wir auch unsere Wahrnehmung schon kuratiert; die Feeds abonniert,
deren Selektion wir gut heißen;

Kuratiert war die Welt vielleicht schon immer, aber, These: mit dem Internet durchzieht das doch sehr allmfassend alle Ebenen der Produktion, Distribution, Rezeption.

Ganz Gewitzte könnten nun mit der Feedback-Schleife kommen;
Und ist eigentlich alles schon da und zirkuliert nur? Kommt Neues in die Kurations-Loops;
oder kannten wir das nur bisher noch nicht? Wobei die Frage nach neu und alt auch hinfällig wird;
alles ist gleichzeitig, wir verschieben nur unsere Definition von ‘gefällt mir’, quasi als Lupe über der Masse.

// Bitte Kuratieren Sie.

Am 16. Februar findet im Rahmen der Berlinale ein Werkstattgespräch in der Deutschen Kinemathek Berlin statt. Veranstalter sind das DJFW und die Perspektive Deutsches Kino.

Erörtert werden soll hierbei die Frage, wie das Kino vom Internet beeinflusst wird.

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(Grafik: on3/BR)

‘Hosen runter’ nennt man das bei Sinnbus; heißt, man hat für on3 Zahlen offengelegt, anhand von Bodi Bill; was verdient wer an einem Album, je nachdem über welchen Vertriebsweg das geschieht ist das unterschiedlich wenig; die genauen Zahlen sieht man hier. Eingebettet ist das Hosenrunterlassen bei on3 in die gesamte, und ja auch schon eher alte Frage (eigentlich mag man da nicht mehr drüber reden, müßig das…) danach, warum man denn überhaupt noch für Musik bezahlt. Dazu gibt es zwei hörenswerte Sendungen, die erste befasst sich mit ‘der Abmahnindustrie’, die zweite dann vor allem mit der Produzentenseite, wo dann eben auch oben erwähnte Offenlegung eingebettet ist; Und all das lässt doch ein bisschen nachdenken; exemplarisch also einige Gedanken zu meinem persönlichen Musikkonsum; als Rahmen sei das Jahr 2011 gewählt.

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Kollaboration zwischen Steinbart, Tonio Mundry und Valentin Butt von Skazka.

38 Minuten Verspulung

Fred Gier Live 2012 from Bockwurst Daily on Vimeo.

Field Mouse veröffentlichen Ende Februar eine neue 7″ auf Small Plates. Schickes Video gibts auch schon dazu.

Field Mouse – “Glass” from stereogum on Vimeo.

Hat nicht lange gedauert, bis Jemand drauf gekommen ist im Zuge von Shit [Zielgruppe einfügen] Say den Stereotypen des Großstädters aufs Korn zu nehmen. Gar nicht so schwer, sich das für Berlin vorzustellen. Kommt bestimmt auch bald.

Lieber Roder Verlag,

Sagt doch beim nächsten Mal euren cholerischen Autoren, die nicht damit umgehen können, wenn jemand ihr Buch scheiße findet, dass sie sich lieber zurückhalten sollten.

Eine kurze Erklärung:
Das, was jetzt gerade passiert, nennt man den Streisand-Effekt.
Schuld, eigene.

Euer VEN

Jetzt wird langsam klar, warum sich Obama gegen SOPA ausgeprochen hat, obwohl er damit den Zorn Hollywoods auf sich gezogen hat:

Er singt einfach viel zu gerne.

Workingman’s Death ist ein Dokumentarfilm des Österreichers Michael Glawogger der sich damit auseinandersetzt,  unter welchen Bedingungen Menschen in heutiger Zeit noch körperliche Schwerstarbeit ausführen.

In Zusammenarbeit mit Doc Alliance Film bietet Zeit Online seit dem 12. Januar vier Wochen lang die Möglichkeit den Film in voller Länge zu sehen.

Zum Film geht es hier.

via kelly oxford