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Musik

Ende 2010 fanden Breton mit ihrem erste Release, der Counterbalance EP, ihren Weg zu mir. Das war großartig, reduziert und trotzdem auf den Punkt genau. Afrikanische Männerchöre begleitet von Indiegitarren und unterlegt von dubstepaffinen Breakbeats lieferten das Bett für Londoner Akzent. Sie sind seitdem nicht stehengeblieben, sondern haben weitergemacht. Ihr Debut-Album Other People’s Problems erscheint am 30.3. auf FatCat. Um ihre Fans nicht zu lange warten zu lassen bringen sie ihr neuestes Sound-Konglomerat, die Blanket Rule EP, umsonst unters Volk.

Den Download findet man auf ihrer Facebook-Seite http://www.facebook.com/bretonlabs.
Vorhören kann man es hier und wir schieben noch nen Video mit rein.

(Grafik: on3/BR)

‘Hosen runter’ nennt man das bei Sinnbus; heißt, man hat für on3 Zahlen offengelegt, anhand von Bodi Bill; was verdient wer an einem Album, je nachdem über welchen Vertriebsweg das geschieht ist das unterschiedlich wenig; die genauen Zahlen sieht man hier. Eingebettet ist das Hosenrunterlassen bei on3 in die gesamte, und ja auch schon eher alte Frage (eigentlich mag man da nicht mehr drüber reden, müßig das…) danach, warum man denn überhaupt noch für Musik bezahlt. Dazu gibt es zwei hörenswerte Sendungen, die erste befasst sich mit ‘der Abmahnindustrie’, die zweite dann vor allem mit der Produzentenseite, wo dann eben auch oben erwähnte Offenlegung eingebettet ist; Und all das lässt doch ein bisschen nachdenken; exemplarisch also einige Gedanken zu meinem persönlichen Musikkonsum; als Rahmen sei das Jahr 2011 gewählt.

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Kollaboration zwischen Steinbart, Tonio Mundry und Valentin Butt von Skazka.

38 Minuten Verspulung

Fred Gier Live 2012 from Bockwurst Daily on Vimeo.

Wir lieben Feist und wir lieben Martin de Thuhra. Die Brücke zwischen beiden hat letztes Jahr James Blake mit seinem Cover Limit To Your Love geschlagen. Jetzt gibt es anlässlich der neuen Single The bad in each other eine direkte Verbindung.

De Thurah schraubt seinen Gänsehautfaktor ein wenig runder und dreht stattdessen das Gefühlsventil weiter auf. Querschnitte durch verschiedene Leben lassen einen an Tomte denken:

Hinter all diesen Fenstern sitzen Menschen.
Du hast es immer geahnt,
Dass sie es wert sind zu bleiben
Du bist den ganzen Weg gerannt.

FEIST – The bad in each other from martin de thurah on Vimeo.

Field Mouse veröffentlichen Ende Februar eine neue 7″ auf Small Plates. Schickes Video gibts auch schon dazu.

Field Mouse – “Glass” from stereogum on Vimeo.

Am 23. April erscheint das Solodebut von Jack White. Es wird den Titel Blunderbuss tragen und die erste Single Love Interruption, die in seinem eigenen Studio in Nashville aufgenommen wurde, steht ab heute zum Stream bereit.

Gestern hat Sinnbus seine neueste Veröffentlichung rausgehauen. La Boum Fatale sind ein Duo aus Hamburg, das laut eigenen Angaben mal wieder post-everything ist.

Elektronika, House, Dubstep, Garage…

Selbst anhören, ein bisschen durch die Nacht schweben und Meinung bilden.

La Boum Fatale – AAA from Sinnbus on Vimeo.

Mal hier, mal da auf Youtube gestöbert, um einen Song von peters. (Frieden ihrer Asche) zu hören, stößt man schnell auf jugendlichen Parolenzorn, der sich auf die direktem Wege durch die Ohrmuschel ins Stammhirn frisst.

Unter dem Titel Delikatess Tonträger finden sich drei Bands und ein Dj-Team zusammen. Die kommen aus Hamburg, die sind laut und schreien rum. Findus, Frau Potz, Robinson Krause und die Plattenknipser.

Dem Ärger mal wieder Luft machen. Sollte man. Finde ich gut. Alben und Tour kommen auch demnächst. Sagen wir dann Bescheid.

Zur Präsentation zwei Videos der Bands.

Findus // Gehen im Schnee from musikbewegtbilder on Vimeo.

Talking to Turtles, die ihre erste EP damals auf unserem kleinen Netlabel veröffentlicht haben, machen sich, anlässlich ihres inzwischen zweiten Albums Oh, The Good Life, erneut auf große Deutschlandreise. Bei einigen Terminen werden sie von der dänischen Band Let Me Play Your Guitar begleitet.

Zum Reinhören (und Runterladen) gibts auch noch was, bevor es dann (per Klick) zu den Tourdaten geht.

Grizzly Hugging by talking to turtles


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Mode ist auch Kunst und darf auch mal provozieren. Während der Pariser Fashion Week wurde nun die neue Dior-Herrenkollektion für die nächste Herbst/Winter Saison 2012/2013 unter dem Titel A Soldier Of  My Own präsentiert (‘Des Wärters neue Kleider’ wäre vielleicht treffender gewesen).

Unter der Hand des Dior Homme-Designers Kris Van Assche ist nun eine militäreske in “officer’s green” gestaltete Modelinie für den Mann herausgekommen. Es darf ausgesucht werden zwischen Modell Kommunist bis hin zur SS-Look-a-like-Linie. Wie gut, dass es am Ende noch ein paar Friedenstauben im Camouflagelook aufs Cape geschafft haben. Zur Not kann man sich ja auch nur so ein formschönes Käppi kaufen. Das fällt vielleicht nicht so arg auf. Ist doch alles eh nur Kunst.

Den Soundtrack zu dem Spektakel liefert ein Remix von Woodkid‘s Iron

Hier schaut selbst: