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Gesellschaft

// Die Welt ist kuratiert.

Wir haben alle Geschmack, konstatieren wir.
Thematische Ausstellungen stellen wir auf Pinterest zusammen.
Ästhetik kommt von aisthetikós; ‘das Wahrnehmbare betreffend’.

Das Wahrgenommende wird geordnet, vielleicht ist, was wir nicht einordnen können dann das Unästhetische; denn auch kategorial ‘Hässlichem’ können wir etwas abgewinnen, wir können es als ästhetisch bezeichnen, sprechen von morbider Faszination, zum Beispiel;
Wir können vielleicht wegschauen, aber wir wollen gar nicht.
Wir selektieren, katalogisieren, und tragen das weiter; ‘gefällt mir’.

Man könnte dann mit der Beliebigkeits-Keule kommen, Sinnfragen stellen, würde man wollen;
Aber eigentlich haben wir auch unsere Wahrnehmung schon kuratiert; die Feeds abonniert,
deren Selektion wir gut heißen;

Kuratiert war die Welt vielleicht schon immer, aber, These: mit dem Internet durchzieht das doch sehr allmfassend alle Ebenen der Produktion, Distribution, Rezeption.

Ganz Gewitzte könnten nun mit der Feedback-Schleife kommen;
Und ist eigentlich alles schon da und zirkuliert nur? Kommt Neues in die Kurations-Loops;
oder kannten wir das nur bisher noch nicht? Wobei die Frage nach neu und alt auch hinfällig wird;
alles ist gleichzeitig, wir verschieben nur unsere Definition von ‘gefällt mir’, quasi als Lupe über der Masse.

// Bitte Kuratieren Sie.

Ein guter Zeitpunkt, um das Treffen zwischen Whitney und Serge Revue passieren zu lassen. Das Video rutscht ein wenig aus der Seite raus, weil das Einbetten deaktiviert wurde.

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Am 16. Februar findet im Rahmen der Berlinale ein Werkstattgespräch in der Deutschen Kinemathek Berlin statt. Veranstalter sind das DJFW und die Perspektive Deutsches Kino.

Erörtert werden soll hierbei die Frage, wie das Kino vom Internet beeinflusst wird.

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Philip Zimbardo, emeritierter Professor der Stanford Universität und Psychologe, erklärt in diesem zehnminütigen Animationsvideo, auf welche Art und Weise unser Leben durch die Zeitzonen beeinflusst wird, in denen wir leben.

via DANCEPROOF+


Das finale Scheitern darf man daher durchaus zum Großteil dem deutschen Amtsschimmel anheften, der wiederholt das lange und vorerst aussichtsreiche Bemühen um eine neue Location verhindert hat. Details dazu werden wir öffentlich nicht weiter ausführen, denn das birgt lediglich Missmut. Schließlich und kurzum: Wir haben kein Geld und keine Kraft mehr, um das Fest so wie wir es uns vorstellen fortzuführen und ziehen daher hier und jetzt einen konkreten Schlussstrich.

Vollständiges Statement auf http://www.lapampafestival.de/

Hat nicht lange gedauert, bis Jemand drauf gekommen ist im Zuge von Shit [Zielgruppe einfügen] Say den Stereotypen des Großstädters aufs Korn zu nehmen. Gar nicht so schwer, sich das für Berlin vorzustellen. Kommt bestimmt auch bald.

Jetzt wird langsam klar, warum sich Obama gegen SOPA ausgeprochen hat, obwohl er damit den Zorn Hollywoods auf sich gezogen hat:

Er singt einfach viel zu gerne.

Scripted Reality als Pervertierung des Illusionstheaters zu betrachten ist keine Neuigkeit und immer
wieder drauf zu hauen eine leichte Übung. Doch macht man es sich zu leicht, indem man eine der
erfolgreichsten post-modernen Gattungen als Müll abtut? Bleibt es doch der Naivität vorbehalten,
das Schreckliche nur zu sehen und nicht zu verorten.

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