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Dorfdisko-Geiselfahrt

Es geht um Anti-Alles und Egotronic - es geht um ein Leben voller Theatralik [...] Ich hab gesehen, dass Du weiszt, was ich mein. Du weiszt ganz allein, warum du mir das Wort verdrehst.

Ein kurzer Beitrag auf ARTE über das Label/Kollektiv “Audiolith“. Ab morgen befindet sich Saalschutz auf einer Blitztour. Spielen werden sie in München, Dresden, Kassel und Heidelberg.

(Auf die Dokumentation gestoßen via kfmw)

“The Taxi Driver is like the priest. He sees everything but can’t say anything.”

Copacabana Tripulada (Copacabana: now boarding) from Isabela Alzuguir on Vimeo.

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Who The F*** Is Bodi Bill?

Who The F*** Is Bodi Bill ? from Sinnbus Bln on Vimeo.

Und um die Zeit zum neuen Album zu überbrücken, gibts hier jetzt Kinder-Piano-Zauber namens “very special small”

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If it be..

Some people have a way of searching for their end. And most don’t even know they’re looking for it. Late in the night, we’ll pass each other by, see each other for a moment. But it’s only borrowed light. And all I see is distance.

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WINTERZAUBER MIT BEAT!BEAT!BEAT!

Es ist mal wieder so weit.

Die Tage werden kälter, die Nächte länger. Mehr als Grund genug also, um der Winterdepression den Kampf anzusagen und im kuscheligen JAZ gemeinsam mit dem Pinguin zu liebevoll ausgesuchter Indie-Mucke und feinstem Elektro über den Tanzflur zu hotten.

Auf die kalten Ohren gibt’s anstelle spießiger Ohrenwärmer BEAT!BEAT!BEAT!: 4 Jungs, die nahe der holländischen Grenze wohnen und eine Vorliebe für Super Smash Bros, Fast Food und völlig ausschweifende Hausparties teilen. Auf dem Weg teilten sie die Bühne mit musikalischen Helden, spielten ausverkaufte Headline Shows, schliefen gelegentlich in komfortableren Betten als zu Hause und genossen in zerrissenen Hosen und mit fettigen Haaren eine 5-Sterne Aroma Therapie. Zurück im Proberaum schrieben sie neue Songs, um ab Sommer 2009 das zu machen, was zu einer neuen gemeinsamen Vorliebe geworden ist: In einem stinkenden Van durch Deutschland reisen um Leuten ihre lieb gewonnenen Songs zu präsentieren.

Drehen werden sich natürlich keine Weihnachtspyramiden, sondern die Platten von:

MEIERRR // verein ehemaliger nachbarn (hgw) // pingu-dance, indietronic, electro
L – SA // zebra (nb) // pingu-indie, perlen aus der indieschatztruhe

Wann? 19.12.2009
Wo? JAZ
Wieviel? 5 Euronen
Warum? Um kurz vor dem weihnachtlichem Besinnlichkeits–Overkill noch mal nofi-mäßig die Puppen tanzen zu lassen.

www.myspace.com/beatbeatbeatband
www.myspace.com/meierrr
www.myspace.com/djane_l-sa

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Video: Tocotronic - Macht es nicht selbst

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Ich bin zu leicht zu ködern

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Stellt ein Cover gesungen von Lykke Li in Aussicht und ihr kriegt ohne großen Aufwand meine E-Mail Adresse. Für jede, denen es ebenso geht, bietet Lykke Li im Tausch gegen die eigene Adresse ihre Version von “Will You Still Love Me Tomorrow” von den Shirelles. [via gorillavsbear]

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Soft Targets: Helgi Jónsson

Helgi Jónsson

Der Mensch krankt an der Krise. Vor allem in der gebeutelten Republik im Nordatlantik spürt man das Elend an jeder Ecke. Island kriecht benommen zwischen den eigenen Geysiren und Hügeln und dramatischen Tälern auf und ab. Die mainstreamige Musikindustrie hatte es hier noch nie leicht, und Plastik-Pop kennt man quasi nur vom Hören-Sagen. Während Künstler weltweit den Untergang der Musikindustrie bedauern schleudert ein kleiner Isländer, namens Helgi Hrafn Jónsson höchst geheimnisvolle, akribische vertonte Soundexperimente von der kühlen Insel aufs europäische Festland, und erzählt vom Wesentlichen und Tatsächlichen, und was uns immer wieder zurückwirft um uns im nächsten Moment wieder aufzuhelfen - aus den knietiefen und viel zu engen Räumen, um neuen Raum zu geben für freies Atmen. “I’m steppin’ out” nennt Helgi Jonnsson den Schritt in die Freiheit, und während er durch sein neues Album “The Rest of my Childhood” wandert, verspinnt er ein ganz kleines Geflecht aus Text und Ton und Song zu einem stetig wachsenden, und in seiner Vielfalt blühend-orchestralen Flüstervibrato. So schleicht der Isländer mit seinen Texten um die Töne, die er klimpert bis die Texte den Tönen gehorchen. Dafür erfindet er auch schon mal einen wirren Sprachklangmix aus englischem Isländisch und hofft, dass es keiner merkt. Textlich tut sich das schimmernde Nordlicht mitunter schwer die feinen und fragilen Töne, die ganz plötzlich höchst anmutige und fast klassisch wirkende Pfeilspitzen in das Ohr des Zuhörers befördern, einzufangen und zu bändigen. Doch gerade die kantige und rauhe Fragilität in Text und Stimme harmonieren auf eine ganz spezielle Art und Weise mit dem sparsam arrangierten Instrumentarium, und prädestinieren “For the Rest of my Childhood” geradezu zum Soundtrack, der in einem herbstlichen Blätterwelt erklingt, in dem sich die Menschen ganz langsam aus der Starre einer Krise befreien, und das Tragische, Geheimnisvolle und unverhofft Echte Revue passieren lassen, um am Ende dieser fabelhaften selbstreflektorischen Reise den Repeat-Knopf zu drücken. Genau das darf man ab dem 9. Oktober gerne in Endlosschleifen tun, dann nämlich erscheint die Soundcollage “For the Rest of my Childhood” (Sevenhalf).

An der Spree spielt Helgi am 29.11 live vor einer überaus passendes Kulisse des Admiralpalastes. Weitere Tourdaten gibt’s nach dem Klick. Tonale Hörfreuden wie immer bei myspace..

helgijonsson.com

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Ein kurzes Statement zur nationalen Lage