It’s Better In The Wind
Mir hüpft jedes mal das Herz, wenn sich jemand in heutiger Zeit als Regisseur dazu entschließt auf den Schwarzweißfilm zurückzugreifen. Die bemerkenswertesten Beispiel des letzten Jahres sind Das Weisse Band von Haneke, bei dem sich das Element perfekt zur schonungslos klaren Kamera von Christian Berger gesellt, oder die epochalerotische Stummfilmszene unterlegt mit einer Händel-Arie, mit der Lars von Trier dem Zuschauer im Antichrist gleich von Anfang an zeigt, auf was er sich da letztendlich eingelassen hat.
Im Gegensatz dazu und schon etwas älter benutzt Coppola 83 in seinem Film Rumble Fish Schwarzweißfilm, um den Zuschauer in einen sonderbare Welt zu versetzen, in der es um Geschwisterliebe, Messerstechereien und Alkoholismus geht. Es geht um Helden. Männer, die sich auf ihr Motorrad setzen und einfach die Straße Richtung Westen fahren, um dann Jahre später wieder zurückzukommen. Dann erzählen sie von Los Angeles und der Wüste.
itsbetterinthewind.com erzählt viel mehr als die Geschichte von ein paar Freunden mit Motorrädern in Fotos. Wunderschöne Fotos, die im Gegensatz zu Rumble Fish weniger Expressionismus, aber dafür mehr Country enthalten. Sie wollen ein Essay sein.

It’s Better In The Wind - Video Trailer 2 from Scott Toepfer on Vimeo.
