I Am Nothing But Emotion
Nachdem, laut eigener Aussage, für Maximilian Hecker im Jahre 2008 ein Prozess seinen Lauf nahm, durch den für ihn persönlich sein gesamtes künstlerisches Schaffen in Frage gestellt wurde, war der Anspruch, der mit einem Leben einhergeht, welches sich selbst seit sieben Jahren der Musik verschrieben hat, für ihn zur Farce verkommen, da er das, was er an eigenem Gefühlsleben bisher musikalische verabeitet hatte, als nicht aussagekräftig genug wahrnahm. Es waren nur unzureichende Fragmente einer inneren Gefühlswelt, welche er aber im Gesamten fassen wollte. Daraufhin entledigte er sich der Zwänge, welche ihn zu dem Zeitpunkt umgaben, hörte auf sich zu rasieren, trug nur noch Jogginghosen und ging auf die Straße, um für sich selbst an einen Punkt zu kommen, an dem seine Musik für ihn wieder seine Musik war.
“I Am Nothing But Emotion, No Human Being, No Son, Never Again Son” ist als Album das Ergebnis dieser musikalischen Selbstfindung, aufgenommen mit den einfachsten Mitteln und größtenteils improvisierten Texten. Es erscheint am 26. März. Vorher aber, und das ist der Grund dieses Beitrages, denn das Album selbst habe ich noch nicht gehört, wird Hecker die neuen Songs in Berlin präsentieren. Umsonst und Draußen. Er trägt die fertige Arbeit zurück an den Punkt der Entstehung und spielt am kommenden Samstag, den 6. März, ein Straßenkonzert - um 18 Uhr, in Berlin-Mitte, in der Torstraße. Genau hier:
http://no74-berlin.com/

