Urban Affairs statt Fashion Week
URBAN AFFAIRS (extended) ist wieder da. Das Streetart Festival präsentiert nach dem Erfolg im letzten Jahr an diesem Wochenende zum zweiten Mal weltweit bekannte Streetart Künstler im stillgelegten Stadtbad Wedding. Auf über 2000qm werden Arbeiten präsentiert, die sich mit der Symbiose aus Urban Art und zeitgenössischer Kunst beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen vor allem aktionsbetonte, interactive Performances und räumliche Nutzungskonzepte. Nachdem die Street- und Urban-Art Bewegung in den vergangenen Jahren eine aufstrebende Künstlergemeinde hervorbrachte und innerhalb der weltweiten Kulturszene vor allem durch Ausstellungen wie der Streetart im Tate Modern in London oder der Backjumps von sich Reden machte, bietet Berlin seit letztem Jahr eine weitere Plattform für die Präsentation zeitgenössischer urbaner Kunst. Und dass sich ausgerechnet die Stadt an der Spree dafür besonders gut eignet, erschließt sich bei jedem halbwegs urbanen Sonntagsspaziergang, was mittlerweile auch von der Berliner Tourismusentwicklung wohlwollend aufgenommen und mittels Ausstellungen, Publikationen und co. supported wird.
Auch in diesem Jahr werden mit Anton Unai, Nomad, El Bocho, Alias, dem unangefochtenen Street Art Hero Banksy und weiteren wieder namenhafte Größen der Szene aktuelle Arbeiten präsentieren.
Ein Abstecher lohnt sich also, übrigens auch weil das alte Stadtbad eine großartige und herausfordernde Location für die Inszenierung urbaner Raumkonzepte darstellen könnte.

