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And you will sing and sing forever you and me —

und dann tunng;
deren gute pfeile ziemlich genau dort hin trafen, wo es weh tut,
auf die schöne art und weiße, schmerzlich-schöne art und weise.
… and then we saw land,
veröffentlicht am 01.03.2010.
jetzt tragen sie einen davon, auf ihren melodien, in und durch so einen frühling voller blauer bänder,
und
- es fühlt sich einfach gut an.
konzerte auf dem kontinent spielen sie dann auch gleich noch, mehr kann man sich eigentlich kaum noch wünschen.
außer vielleicht dem adretten video zu hustle (siehe unten)
und dem kostenfreien download von don’t look down or back auf der bandwebseite.
frühling ja du bists und so.
manchmal müssen es halt klischees sein.
Tunng - Hustle from Thrill Jockey Records on Vimeo.
High Violet
Es gibt Bands, die tauchen ganz plötzlich auf und lagern sich wie eine Selbstverständlichkeit in die eigene Biographie. Die machen dann Lieder, bei denen der Text sich murmelnderweise über Minuten und gewollter Weise ohne Ambition auf Verständlichkeit in eine imposante Instrumentierung einfügt, bis es einen Bruch gibt. Der erste Satz, welcher wirklich verstanden werden will, ist “You know I dreamed about you for twenty-nine years before I saw you”.

Wir reden von The National.
Das neue Album heißt “High Violet” und erscheint am 5 Mai.
Heute ist ein guter Tag.
Sprechen Sie Afrikaans?

Afrikaans. Südafrika. OK. Holland. OK. Irgendwie bekommt man eine Ahnung. Musik in einer nach niederländisch klingenden Sprache. Irre Kostüme, schrille Texte. Wie Diplo, nur anders. Nicht Jamaika, keine Dancehalls. Die WM. Naja. Vielleicht der Sound 2010. Besser als diese blöden Münchner Fussballhymnenfabrik. Weltmusik ist ja total im kommen, warum auch nicht. Keine Esoterik diesmal. Hip Hop. Zum Glück. Holt schon mal die Vuvuzelas raus.
I Am Nothing But Emotion
Nachdem, laut eigener Aussage, für Maximilian Hecker im Jahre 2008 ein Prozess seinen Lauf nahm, durch den für ihn persönlich sein gesamtes künstlerisches Schaffen in Frage gestellt wurde, war der Anspruch, der mit einem Leben einhergeht, welches sich selbst seit sieben Jahren der Musik verschrieben hat, für ihn zur Farce verkommen, da er das, was er an eigenem Gefühlsleben bisher musikalische verabeitet hatte, als nicht aussagekräftig genug wahrnahm. Es waren nur unzureichende Fragmente einer inneren Gefühlswelt, welche er aber im Gesamten fassen wollte. Daraufhin entledigte er sich der Zwänge, welche ihn zu dem Zeitpunkt umgaben, hörte auf sich zu rasieren, trug nur noch Jogginghosen und ging auf die Straße, um für sich selbst an einen Punkt zu kommen, an dem seine Musik für ihn wieder seine Musik war.
“I Am Nothing But Emotion, No Human Being, No Son, Never Again Son” ist als Album das Ergebnis dieser musikalischen Selbstfindung, aufgenommen mit den einfachsten Mitteln und größtenteils improvisierten Texten. Es erscheint am 26. März. Vorher aber, und das ist der Grund dieses Beitrages, denn das Album selbst habe ich noch nicht gehört, wird Hecker die neuen Songs in Berlin präsentieren. Umsonst und Draußen. Er trägt die fertige Arbeit zurück an den Punkt der Entstehung und spielt am kommenden Samstag, den 6. März, ein Straßenkonzert - um 18 Uhr, in Berlin-Mitte, in der Torstraße. Genau hier:
http://no74-berlin.com/
Lautstärke oder Ohne das ist es nur noch laut
Bei Audiolith ist man in den letzten Zügen, denn Bratze stehen kurz vor der Veröffentlichung ihres Albums ”Korrektur nach unten”. So schieben ClickClickDecker und der Tante Renate schon mal das Video zur ersten Single raus und nur noch bis zum 19.03. muss sich der gewillte Hörer trösten, dann wird das Album erhältlich sein. [vimeo]
Jónsi – Go Do
Lang ist es nicht mehr hin bis zum März und der Veröffentlichung von Jónsis Album Go. Um den Appetit anzuregen gibt es nun schon ein erstes Video zu dem Song Go Do. Neben dem neuen Video kann auf der neugestalteten Homepage nun auch Jónsis WNYC Live Set gehört werden. [via jonsi]
Who The F*** Is Bodi Bill?
Who The F*** Is Bodi Bill ? from Sinnbus Bln on Vimeo.
Und um die Zeit zum neuen Album zu überbrücken, gibts hier jetzt Kinder-Piano-Zauber namens “very special small”
mick jaggers körper…
… oder: die blaue blume im land der technik
“Liveness is not a fact; it is an ideology.”
“Not only must ‘liveness’ be understood as an analytical concept specific to the medium, it must also be grasped as an evolving historical practice.”
[Robert Vianello: The Power Politics of "Live" Television. The Journal of film and video Vol.37 No.3. Carbondale 1985, S.26]
Further reading:
- Philip Auslander: Liveness. Performance in a mediatized culture.
PS an Readerleser: der Hauptbestandteil des Posts sind Videos.


